Behandlungsvereinbarung

Für Eilige das Wichtigste in Kürze:

§ 1 Vertragsgegenstand

Gegenstand dieses Vertrages ist eine naturheilkundliche, osteopathische Behandlung des Patienten/in einschließlich der aus Sicht des Therapeuten sinnvollen Diagnostik- und Therapieverfahren.

§ 2 Honorar, Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 50 Minuten und erfolgt gemäß Patientenrechtegesetz nach anerkannten fachlichen und therapeutischen Standards.

Das Honorar berechnet sich aus dem Honorarsatz von 18 € / 10 Minuten (30 Min. - 54€, 40 Min. - 72€, 50 Min. - 90€, 60 Min. - 108€) für Selbstzahler. Für Privatversicherte und Patienten mit Zusatzversicherung gilt die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Das Honorar ist unmittelbar fällig und innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen.

§ 3 Aufklärung / Hinweise

Die Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose und Therapie. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, sei es aufgrund der Art der Erkrankung oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften, wird sofort eine Weiterbehandlung durch einen Arzt/eine Ärztin veranlasst. Der Therapeut hat keine psychotherapeutische Ausbildung durchlaufen – für psychische Belange bitte an fachkundige Stellen wenden.

Die heilpraktische Tätigkeit ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Dennoch erstatten einige GKV die Therapie anteilig unter bestimmten Bedingungen. Ein Erstattungsanspruch durch GKV, private Krankenversicherungen (PKV) oder Zusatzversicherungen ist vor Beginn der Therapie von dem Patienten/der Patientin eigenverantwortlich zu klären und durchzuführen.

Die Erstattungen der PKV oder ggf. der staatlichen Beihilfe sind in der Regel auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker beschränkt. Etwaige Differenzen zwischen den Beträgen aus dem Gebührenverzeichnis und dem vertraglich vereinbarten Heilpraktiker-Honorar sind von dem Patienten/der Patientin zu tragen. Die Ergebnisse sämtlicher Erstattungsverfahren haben keinen Einfluss auf das vereinbarte Heilpraktiker-Honorar. Der Honoraranspruch des Therapeuten/der Therapeutin ist von dem Patienten/der Patientin unabhängig von jeglicher Versicherungsleistung und/oder Beihilfeleistung in voller Höhe zu begleichen.

Risiken der Untersuchung und Behandlung:

Eine kurzfristige Symptomverschlimmerung, Müdigkeit oder leichter Muskelkater gehören zu den üblichen Reaktionen auf eine osteopathische Behandlung und dauern in der Regel nicht länger als 2 Tage an.

Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. In seltenen Fällen (mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:400.000 - 1:2.000.000) kann es nach Behandlung der Wirbelsäule bei entsprechender Voraussetzung des Patienten zu einer Hirnblutung, einem Schlaganfall oder einer Schädigung des Rückenmarks kommen.

Typische Reaktionen auf eine Akupunkturbehandlung können leichte Müdigkeit, kurzfristige lokale Hautrötungen oder ein Wärmegefühl an den Einstichstellen sein. In sehr seltenen Fällen kann es zu kleinen Blutergüssen, Schwindel oder Kreislaufreaktionen kommen. Kontraindikationen wie Gerinnungsstörungen oder akute Infekte werden vor der Behandlung besprochen.

Hygiene

Bitte erscheinen Sie zur Behandlung unparfümiert und verwenden Sie duftneutrale Pflegeprodukte. Auch bitte ich Sie nach Möglichkeit vor der Behandlung zu duschen und allgemein auf einem gepflegten äußeren Zustand zu achten.

Erkrankung

Falls Sie Krankheitszeichen (z.B. Schnupfen, Kopfschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit, Hustenreiz,...) bei sich bemerken, kontaktieren Sie in jedem Fall den Therapeuten und sagen den Termin im Zweifelsfall ab.

§ 4 Ausfallhonorar

Versäumen Patient/innen einen fest vereinbarten Behandlungstermin, schulden Sie dem Heilpraktiker/der Heilpraktikerin ein Ausfallhonorar in Höhe des Betrages, der dem für den Termin reservierten Zeitfenster entspricht. Dies gilt nicht, wenn Patient/innen mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagen oder ohne ihr Verschulden am Erscheinen verhindert waren. Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein wesentlich niedrigerer entstanden sei, bleibt hiervon unberührt, ebenso der Nachweis eines höheren Schadens durch den Heilpraktiker/die Heilpraktikerin. Eine Kürzung der Behandlungszeit aufgrund privater Gründe des Patienten/in bedingt keine Kürzung des zu leistenden Honorars.

§ 5 Schweigepflicht

Alle Mitarbeiter/innen unterliegen der Schweigepflicht. Im Falle eines Auskunftsersuchens z.B. durch Kostenträger, Bezugspersonen oder Arzt/Ärztin muss der/die Heilpraktiker/in schriftlich durch den Patienten/die Patientin von der Schweigepflicht entbunden werden.

§ 6 Gerichtsstand

Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Beschwerden, Gegenvorstellungen oder abweichende Meinungen sollten immer schriftlich der anderen Partei vorgelegt werden. Bei Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag, die trotz beiderseitigen Bemühungen nicht gütlich beigelegt werden, ist der Gerichtsstand die Praxisanschrift.

§ 7 Schlussbestimmungen

Für diesen Behandlungsvertrag, bzw. dessen Durchführung gilt ausschließlich deutsches Recht. Abweichende Vereinbarungen zu diesem Behandlungsvertrag sind nur dann wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.

§ 8 Einwilligungserklärung gemäß DS-GVO in die Verarbeitung von Daten

Hiermit willige ich in die Speicherung und Verarbeitung meiner Daten sowie meiner Gesundheitsdaten zum Zwecke der Behandlung, Dokumentation und Abrechnung (nach §630 Abs.1 BGB) ein. Die Daten können nur von berechtigten Personen eingesehen und bearbeitet werden. Ich bin darüber informiert, dass ohne mein Einverständnis eine Behandlung nur eingeschränkt, gegebenenfalls gar nicht erfolgen kann. Die Daten werden gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht für Heilpraktiker für die Dauer von mindestens 10 Jahren gespeichert und danach gelöscht, sofern keine längeren Aufbewahrungsfristen erforderlich sind.

Ihre Rechte

Der/die Unterzeichnende hat das Recht, diese Einwilligung jederzeit und ohne Angabe einer Begründung mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Der Widerruf kann per E-Mail, Fax oder postalisch an mich/uns übermittelt werden. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird durch den Widerruf nicht berührt.

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Unter bestimmten Voraussetzungen steht Ihnen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Außerdem haben Sie das Recht, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu wenden, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Bundesdatenschutzgesetz.

Ich erkläre hiermit, umfassend und verständlich mündlich gemäß obigem Text durch Herr Lucas Ankenbrand über die Behandlungsbedingungen aufgeklärt worden zu sein.

Ich wünsche die Behandlung mittels Osteopathie und Akupunktur.

Bei Gesundheitsstörungen werde ich sofort den Therapeuten bzw. einen Arzt verständigen.

Ich bestätige, dass ich darüber informiert wurde, dass keine Garantie für einen Behandlungserfolg gegeben werden kann und dass der Therapeut/die Therapeutin für mögliche negative Folgen der Behandlung nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet.